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Erfolgreich gegen Kopfschmerzen und Migräne

Hartmut Göbel (2002)

In Deutschland leiden fast 54 Millionen Menschen, zumindest zeitweise, an Kopfschmerzen. Verständlich und informativ erklärt der bekannte Schmerzforscher Hartmut Göbel den Betroffenen, was heutzutage über Entstehung und Therapie von Kopfschmerzen und Migräne bekannt ist.

Die dritte Auflage wurde durch die aktuellen Therapieverfahren mit Triptan und Botulinum erweitert sowie um aktuelle Forschungsergebnisse ergänzt. Checklisten, Fragebogen und ein Kopfschmerzkalender helfen bei der Dokumentation, damit Betroffene die Auslöser erkennen und gezielt vermeiden können.

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Mehr zum Thema Kopfschmerzen und Migräne:
Kopfschmerz-Arten
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Wann braucht es medizinische Hilfe?
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Cluster-Kopfschmerz

Gefährliche Ordnung – Diagnose: Epilepsie

Günter Krämer und Kurt-Emil Merki (2002)

Die Autoren Günter Krämer und Kurt-Emil Merki stellen die komplexen Vorgänge rund um die Epilepsie ausführlich, aber allgemein verständlich dar und lassen Betroffene und Angehörige zu Wort kommen. So vermittelt «Gefährliche Ordnung – Diagnose Epilepsie» kompetent und anschaulich medizinische Kenntnisse und Zusammenhänge und zeigt die Auswirkungen, welche die Krankheit auf den Alltag haben kann.

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Mehr wissen, weniger Leiden
Schweizerische Liga gegen Epilepsie

Praxis der amyotrophen Lateralsklerose

Prof. Dr. Bernhard Neundörfer (2002)

Prof. Dr. Bernhard Neundörfer – Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke – ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Autor oder Mitautor vieler hundert wissenschaftlicher Publikationen. Ausserdem ist er Herausgeber oder Mitherausgeber mehrerer nationaler und internationaler Fachzeitschriften, Veranstalter und Organisator vieler nationaler und internationaler wissenschaftlicher Kongresse. Sein Buch zum Thema ALS, «Praxis der amyotrophen Lateralsklerose», erscheint jetzt in einer ersten Auflage.

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Mehr zum Thema Amyotrophe Lateralsklerose (ALS):
Was ist ALS?
Übersicht Amyotrophe Lateralsklerose

Gedanken sind Früchte
Philosophische Briefe & Gedichte an eine chronische Krankheit

Sonja Balmer (2002)

Sie wachsen im geheimnisvoll umhüllenden Blätterwerk des Lebensbaums. Es sind nicht die höchsten Bäume, welche die schönsten Früchte tragen. So darf man vielleicht die zur frühen Reife strebende künstlerische Botschaft im Buch von Sonja Balmer verstehen.

Was klein und allein begann, im Verborgenen, leuchtet uns nun hier verheissungsvoll entgegen. Nehmen wir uns die Musse, auf wenig mehr als 50 Seiten zu lesen, zu betrachten oder - wer es kann - ein paar Musiknoten nachzusingen. Bekenntnisreich und entwaffnend, aber auch niemals jammernd oder gar anklagend, erzählt und dichtet die Autorin aus der Begegnung mit ihrer bedrängenden Krankheit. Sie erleichtert uns dabei der Sorgen, die wir uns um sie machen, macht uns damit nachdenklich und doch nicht traurig, weil sie aller Not zum Trotz, Mut voran trägt.

Die in den Text eingestreuten Bilder zeigen die Autorin als talentierte Malerin, ohne jeden Anspruch an Einheit oder gar «Entwicklungsphasen». Das Prädikat Künstlerin erwirbt sie durch ihre verblüffenden Einfälle und die Fähigkeit, fast unvermittelt Rührung auszulösen. Ihre bildliche Darstellung sucht kaum anderes, als dennoch, oder gerade deshalb, zu erfreuen und das unverdiente Geschenk von Gesundheit und Leben zu bedenken und zu verdanken.

Um dieses Schaffen zu begreifen, müssen wir wissen, wie es dazu kam. Sonja Balmer leidet an ALS (amyotropher Lateralsklerose). Der schleichende Beginn dieser chronischen Nervenkrankheit führt zu einer fortschreitenden und schliesslich ausgedehnten Muskellähmung. Diese wird zwar anfänglich kaum wahrgenommen, beengt aber im späteren Verlauf zunehmend die normalen Aktivitäten, bis zur Abhängigkeit und schliesslich Hilflosigkeit - ohne die geistigen Fähigkeiten anzutasten. Verhältnismässig langsam und seit ungewöhnlich jungen Jahren hat sich diese Krankheit bei Sonja Balmer abgespielt. Diese Zeit zog sie durch die Wechselbäder von Verunsicherung und Selbstzweifel, Angst, Ablehnung, Empörung, Schockierung.

Nun das Besondere: nie hat sie resigniert, sondern, ganz im Gegenteil, die von Muskeln unabhängige Kraft gewonnen, trotzdem ihren Weg zu gehen. Die Lektüre und das Betrachten ihres Buches vermitteln in und zwischen den Zeilen, sowie mit den Motiven und Nuancen des Bildlichen, ihre Erfahrungen und Einsichten. Dieser Blick hinter die philosophischen Kulissen der Schwerbetroffenen ist nicht für Voyeure gedacht, sondern für Nachdenkliche, mit Sinnfragen Befasste. Das Buch ist weder Anweisung noch Aufforderung, wie «seht schaut her, wie ich es mache und kann», sondern redlich, und ein seltenes Stück beachtenswerter Offenheit und Ehrlichkeit. Davon können sich ebenso die weniger «starken» Schwachen, als auch ganz Gesunde und Unbeschwerte ein brauchbares Stück abschneiden. Ohne Zweifel handelt es sich hier, angesichts einer schicksalhaften Einschränkung, um ein höchst aussagekräftiges Zeugnis von der Suche nach Krankheits- und Leidensbewältigung im modernen Alltag, und mit der bedrückend einfachen Frage, was es bedeutet, morgen noch zu sein. Damit geht es uns alle an. Sollen wir trotzdem froh bleiben? Ja, meint Sonja Balmer.

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Mehr zum Thema Amyotrophe Lateralsklerose (ALS):
Was ist ALS?
Übersicht Amyotrophe Lateralsklerose

Parkinson's Disease
A Complete Guide for Patients and Families

William J. Weiner, Lisa M. Shulman, Anthony E. Lang (2001)

Dieser illustrierte Ratgeber in englischer Sprache richtet sich an Betroffene der Parkinson-Krankheit sowie deren Angehörigen, mit dem Ziel, das notwendige Wissen zu vermitteln, damit eine Behandlung in Partnerschaft mit der Medizin erfolgen kann.

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Mehr zum Thema Parkinson:
Was ist Parkinson?
Übersicht Parkinson

Schmerzen lindern mit Focusing
Neue Wege in der Kopfschmerztheraphie

Dr. Daniel Bärlocher (2001)

Quälende chronische Schmerzen und Migräne können erträglicher werden oder verschwinden oft, wenn man sich nicht mehr gegen sie sträubt, sondern sich mit ihnen beschäftigt. Chronische Schmerzen, insbesondere Kopfweh, behindern zahllose Menschen. Sie verursachen Fehlzeiten in Schule und Beruf. Schmerztabletten werden in grossen Mengen bedenkenlos eingenommen, Nebenwirkungen klaglos ertragen. Die klassische Schulmedizin kann die Diagnose Ihrer Kopfschmerzen stellen und eine medikamentöse Behandlung nach dem neuesten Stand der Forschung anbieten, Focusing zeigt Ihnen zusätzlich, wie Sie selbst mit dem Kopfweh umgehen können. In einem Schmerztagebuch wird festgehalten, wann und unter welchen Umständen der Schmerz auftritt. Das Wissen, wann eine Schmerzsituation eintritt, verändert das eigene Verhalten und kann damit unter Umständen den Schmerzausbruch verhindern.

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Migräne & Kopfschmerzen

Marcia Wilkinson (2000)

In diesem aktuellen und preisgünstigen Ratgeber erläutern Fachärzte alles Wissenswerte über Symptome, Behandlungsmethoden und Selbsthilfe in knapper, allgemein verständlicher Form. Zahlreiche Farbfotografien und übersichtliche Tabellen garantieren einen raschen Überblick, ebenso wie die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte am Ende jedes Kapitels. Ein idealer Leitfaden für alle, die gezielt etwas für ihre Gesundheit tun möchten.

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Migräne

Oliver Sacks (1998)

Viele Betroffene glauben, ihre Migränen überfielen sie «spontan» und ohne besonderen Grund. Diese Einstellung führt wissenschaftlich ins Absurde, emotional in den Fatalismus und therapeutisch in die Hilflosigkeit. Wir müssen davon ausgehen, dass jeder Migräne-Anfall reale und erkennbare Determinanten besitzt, so schwer es auch sein mag, ihnen auf die Spur zu kommen, so der weltbekannte amerikanische Neurologe Oliver Sacks in seiner Studie. Anhand von über hundert Fallbeispielen beschreibt er die ganze Erscheinungsvielfalt der Volkskrankheit Migräne und erläutert ausführlich die heute zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden.

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In der Überlebensfalle, Erfahrungen einer ALS-Patientin

Gerhard Jenzer, Sonja Balmer (erscheint im Herbst 2008)

«Ich und mein gelähmtes Fleisch sind Teil eines künstlichen Systems geworden. Das klingt brutal. Mildernd kann man immerhin sagen, alles läuft so perfekt wie ein Schweizer Uhrwerk.»
Sonja Balmer

Seit 2001 weiss Sonja Balmer, dass die Lähmungserscheinungen und Atembeschwerden, an denen sie schon länger leidet, einen Namen haben: Die heute 36-Jährige leidet an Amyotropher Lateralsklerose (ALS). Diese unheilbare neurologische Erkrankung führt in einem langsam fortschreitenden Prozess zu irreversibler Muskellähmung einschliesslich der Atemmuskulatur und endet tödlich.

ALS ist selten: Jährlich erkranken ein bis drei von 100 000 Menschen. Doch der dramatische Verlauf und berühmte Betroffene wie der Physiker Stephen W. Hawking oder der Maler Jörg Immendorff haben die Krankheit bekannt gemacht.

Sonja Balmer gehört zu den ganz wenigen Menschen, die schon seit vielen Jahren mit ALS leben. Nach ihrem Entschluss, alle heute verfügbaren Mittel und Methoden der modernen Medizin und Pflege zu beanspruchen, ist das bittere Ende aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Das Weiterleben in dieser gefahrvollen Warteschlaufe unbekannter Länge ist eine nicht alltägliche Erfahrung, die Sonja Balmer anschaulich schildert.

Sonja Balmer ist am ganzen Körper gelähmt, wird künstlich ernährt und ist nach einem Luftröhrenschnitt ständig auf eine Beatmungsmaschine angewiesen. Wie geht sie mit dieser Abhängigkeit um – von Menschen in der Pflege, von Maschinen? Wie erlebt sie das Gesundheitssystem und seine Akteure? Welche Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben gibt es noch für sie? In aller Offenheit spricht Sonja Balmer über ihre Nöte und wenigen Freuden.

Das Buch geht auf Gespräche zurück, die Sonja Balmer mit dem Neurologen Gerhard Jenzer führte. Er hat aufgezeichnet, was sie ihm berichtete. Diesen Innenansichten ist eine ausführlichen Einleitung vorangestellt, in der Gerhard Jenzer zusätzliche Informationen zu Krankheit und Therapie liefert und vor dem Hintergrund seiner reichen Erfahrung als Arzt eigene Gedanken zur Thematik entwickelt. Das so entstandene eindrückliche Zeugnis zeigt, was es heisst, der modernen Medizin das Überleben zu verdanken und gleichzeitig im System von Pflegemassnahmen und Apparaten gefangen zu sein.

Die Autoren
Gerhard Jenzer, geboren 1940, Medizinstudium in Bern, Lausanne und Wien. Promotion über neurochirurgische Massnahmen bei traumatischer Querschnittslähmung. Als Facharzt für Neurologie FMH langjährige Konsiliartätigkeit in eigener Praxis und an verschiedenen Krankenhäusern. Wissenschaftliche Publikationen und patientenorientierte Informationsarbeit.

Sonja Balmer, geboren 1972 im Kanton Solothurn, absolvierte eine kaufmännische Ausbildung, nachdem sie eine Schneiderinnenlehre krankheitsbedingt hatte abbrechen müssen. Bis 1996 war es Sonja Balmer möglich, teilzeitlich in ihrem Beruf zu arbeiten.
Sie ist künstlerisch tätig und bildet sich in Psychologie und Tierpsychologie weiter, wenn es ihr Gesundheitszustand erlaubt. 2001 veröffentlichte sie ihr erstes Buch «Gedanken sind Früchte»; 2003 erschien «Atemlos Aufzeichnungen zwischen Beatmungsmaschine, Schläuchen und Computer». Sonja Balmer lebt heute in einem grossen Pflegezentrum in Bern Wittigkofen.

www.balmer-gallery.ch